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Karatedojo BujutsuKan trauert um Hanshi Fritz Nöpel!

20. November 2020 1 Kommentar

Hanshi stirbt im Alter von 85 Jahren. DKV-Präsident Wolfgang Weigert würdigte den Enthusiasten und Pionier als „große Persönlichkeit“, der ein Vorbild aller Karateka gewesen sei – „als Meister und Mensch“.

Der Karatesport in Deutschland trauert um eine herausragende Persönlichkeit und einen der Renommiertesten seiner Zunft: Hanshi Fritz Nöpel, Träger des 10. DAN und der Wegbereiter des Goju-Ryu-Karate hierzulande, verstarb am vergangenen Donnerstag im Alter von 85 Jahren in seiner Heimatstadt Kamen. Wolfgang Weigert, Präsident des Deutschen Karate Verbandes (DKV), zeigte sich zutiefst betroffen über die Nachricht vom Tode Fritz Nöpels. Er würdigte ihn als „große Persönlichkeit“, der ein Vorbild aller Karateka gewesen sei – „als Meister und Mensch“. Und weiter: „Fritz Nöpels Tod ist ein sehr schmerzhafter Verlust – nicht nur für den Verband. In diesen Stunden der Trauer gelten unsere Gedanken und unser Mitgefühl seiner Familie, seinen Freunden, Bekannten und seinen Weggefährten. Der DKV wird Fritz Nöpel ein ehrendes Gedenken bewahren.“

Nöpel wurde am 3. November 1935 in Breslau geboren. Nach einer Bergmanns-Lehre in Dortmund zog es ihn zum Studium der Bergbautechnik nach Schweden. Von 1954 bis 1957 ließ er die Lehre an der Universität hinter sich und begab sich mit dem Fahrrad auf Entdeckungsreise. Seine Tour führte ihn dabei in 26 Länder auf mehreren Kontinenten – darunter Japan und Sri Lanka. In Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas, kam er 1956 das erste Mal mit der Sportart in Kontakt. Ein Jahr später entschied sich Nöpel dann, für längere Zeit in Japan zu bleiben. Neben seiner Arbeit als Tiefseetaucher erlernte und verfeinerte er das Goju-Ryu-Karate bei Meister Tomaharu Kisaki (9. DAN) im Yuishinkan-Dojo in Osaka. Die Beziehung zwischen Nöpel und Kisaki war nicht nur von gegenseitigem Respekt geprägt, sondern ging weit über das Sportliche hinaus. Bis zum Tod von Kisaki (1996) hatten sich beide Großmeister regelmäßig besucht.

30 JAHRE ALS BUNDESPRÜFER-REFERENT FÜR GOJU-RYU TÄTIG
1967 kehrte Nöpel, inzwischen mit einer Japanerin verheiratet und Vater einer Tochter, nach Deutschland zurück. Noch im selben Jahr gründete er in Dortmund das erste Goju-Ryu-Dojo in Deutschland. 1972 folgte die Gründung des „GKD Goju-Ryu-Karate“, dessen Präsident er 24 Jahre sein sollte. Wie sehr Nöpel die Stilrichtung am Herzen gelegen hatte, wurde 1986 deutlich: Zusammen mit dem Belgier Harms und dem Niederländer de Spa hatte Nöpel die „Europäische Goju-Ryu-Karate Federation“ aus der Taufe gehoben. Auch diesem Zusammenschluss hatte Nöpel 15 Jahre als Präsident vorgestanden.

1986 war zudem das Jahr, in dem der Deutsche Karate Verband Fritz Nöpel zum Goju-Ryu-Bundesprüfer-Referenten berufen hatte. Diesen Posten hatte der Herausgeber zahlreicher Arbeitshefte und einer Publikation über „Jukuren“ – einem weiteren Schwerpunkt, dem sich Nöpel mit Verve und Leidenschaft gewidmet hatte – bis 2018 inne. Zwei Jahre zuvor konnte der Träger der DKV-Platin-Nadel nicht nur auf 60 Jahre Karate und 30 Jahre Bundesprüfer-Referent zurückblicken, sondern auch den höchsten DAN-Grad in Empfang nehmen. Abgenommen hatte die Prüfung die Belgische Oginawa Goju-Ryu Association unter der Leitung von Rioishi Sasagawa und Pieter Harms.

Neben seinen zahlreichen nationalen Auszeichnungen (unter anderem Goldene Nadel des GKD), hatten auch internationale Verbände und Organisationen die Leistungen Nöpels für den Karatesport gewürdigt – darunter das Land Portugal und die japanische Stadt Okinawa.

Jetzt ist Fritz Nöpel im Alter von 85 Jahren verstorben – und Karate-Deutschland verneigt sich ein letztes Mal vor einem der Größten seiner Zunft.

Quelle: https://www.karate.de/de/aktuelles/meldungen/nachruf-fritz-noepel-20-11-20.php

BEACTIVE 2020

Wir sind dabei, Anfänger (Weißgurtträger) und Fortgeschrittene (Farbgurtträger) trainieren zusammen, unter Einhaltung der Abstandsregel. Geschwister dürfen näher beieinander sein.

Deutschland bewegt sich

Wir sind dabei! Am 23.09.2020 starten wir mit kostenlosen Schnuppertrainings in der Sporthalle der Müller-Guttenbrunn-Schule in Mosbach-Masseldorn.


Kinder ab 17:30 Uhr.
Jugendl./Erw. ab 18:30 Uhr.

Wir freuen uns auf euch!

Training in den Sommerferien

In den Sommerferien trainieren wir im Karatedojo Haßmersheim, immer Dienstags.

Kinder von 18 bis 19 Uhr
Jugendl./Erw. von 18 bis 19:30 Uhr.

Ort:
Sporthalle beim Hallenbad
Schulstraße 26
74855 Haßmersheim.

Wir trainieren wieder!

Seid Juni trainieren wir wieder, unter Einhaltung der Verordnungen, in der Müller-Guttenbrunn-Schule in Mosbach/Masseldorn.

Trainingszeiten:
Kinder: 17:30-18:30 Uhr.
Jugendl./Erw. 18:30-20:00Uhr.

Gründungsmitglied und Trainer Manfred Lustig wird 70 Jahre alt.

manfred-lustig-geburtstag

Vor fast 50 Jahren begann Sensei Lustig seinen Weg des Karate-Do. Seitdem gründete er mehrere Vereine (Haßmersheim 1977, Obrigheim 1996. Bukano 2001), wurde mehrfach verdient geehrt und entwickelte sich stets weiter. Heute hat er nicht nur den 7ten Dan in Goju-Ryu Karate, sondern zusätzlich noch den 2. Dan in Iaido und den 3. Kyu in Jiu-Jitsu.

Und auf diesem Weg veränderte er nicht nur sich selbst, sondern auch unzählige Andere. Junge und alte Mitglieder aller drei Vereine, Männer wie Frauen, Freunde und Kollegen der Kampfkunst, wir alle haben von ihm die Tugenden und Werte des traditionellen Karate gelernt, uns mit ihm an diesem wunderbaren Sport erfreut und mit ihm gelitten.

Heute wird der Mann, der unser aller Leben geprägt hat, 70 Jahre alt.

Da aufgrund der aktuellen Situation keine Feiern möglich sind und auch das Training für unbestimmte Zeit auf Eis liegt, haben sich die Mitglieder des Karate-Dojo Haßmersheim und des Bujutsu-Kan Neckar-Odenwald zusammengetan, um Sensei Lustig trotz allem angemessen hochleben zu lassen – digital.

Das folgende Video ist eine Grußbotschaft an Sensei Manfred Lustig zu seinem 70. Geburtstag im April 2020 und unser GROßES DANKESCHÖN für alles, was er seit vielen Jahren für uns leistet!

Unter folgendem Link findet Ihr die einzelnen Bild- und Videogrüße!

 

Aktuelle Informationen zum Corona Virus

Badischer Sportbund:

An unsere Mitgliedsvereine,
in Verantwortung für Menschen und gegenüber der Gesellschaft empfiehlt der
Badische Sportbund Nord e.V. seinen Mitgliedsorganisationen, den Sportbetrieb bis
auf weiteres einzustellen. „Wir halten es für geboten, dass sich der organisierte Sport
im nordbadischen Raum den Empfehlungen der Experten anschließt und auf diese
Weise seinen Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus beiträgt“,
so Präsident Martin Lenz. Zeitgleich haben die Sportbünde in Baden-Württemberg die
Schließung der Sportschulen im Lande ab dem 14. März bis zunächst 19. April 2020
angekündigt.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Eitel

KVB:

Liebe Dojoleiter/Innen,
das neuartige Coronavirus stellt unsere gesamte Gesellschaft vor große
Herausforderungen.
Auch das Präsidium des KVBW hat sich besprochen und nach reiflicher
Überlegung schon letzte Woche alle aktuellen KVBW-Veranstaltungen
abgesagt.
Auch die KVBW-Mitgliederversammlung am 26. April steht auf dem
Prüfstand. Ihr werdet darüber rechtzeitig informiert.
Ab Dienstag werden in Baden-Württemberg die Schulen und damit auch
viele schulische Turnhallen geschlossen. Deswegen wird für viele Dojos das
Training sowieso ausfallen.
Solltet Ihr nichtöffentliche Trainingsräume haben, empfehlen wir Euch als
verantwortlichen Entscheidungsträgern, zum Schutz der Gesundheit Eurer
Mitglieder, mutige Entscheidungen zu treffen und bis auf Weiteres den
Trainingsbetrieb ruhen zu lassen.
Das KVBW-Präsidium möchte Euch in dieser schwierigen Phase
unterstützen, wenn Ihr Fragen habt oder Hilfe braucht.
Wir hoffen, dass Ihr, Eure Familien und Eure Dojomitglieder diese
Ausnahmesituation bei guter Gesundheit meistert, damit wir bald zusammen
wieder viele schöne Karateevents erleben können.
Euer KVBW-Präsident

Sigi Wolf

Erfolgreiche Karatekas

Viele Karatekas der Kindergruppe unseres Vereins legten erfolgreich das Sportabzeichen des Deutschen Karateverbandes ab. Neben dem normalen Karatetraining mußten die Karatekids nach intensiver Vorbereitung verschiedene Tests bestehen. Diese bestanden aus einem Sprint mit Richtungswechsel (Zeitlimit). Auch ein Bauchmuskel- sowie Rückenmuskeltest  gehörte dazu. Ebenso Seilspringen und Knieliegestützen, eine gewisse Anzahl in 60 Sekunden. Und ein Dauerlauf von 600 bzw. 800 Metern, je nach Alter mußte in einer bestimmten Zeit absolviert werden. Dazu mußten auch noch mehrere Tests zum Thema Gewaltschutz abgelegt werden. Bei dem Motto „Wehr Dich, aber richtig“, nach dem Qualitätsstandard der Polizei Baden-Württemberg übten sich die Karatekas unter anderem in der Körpersprache, Stimmeinsatz, gute und schlechte Geheimnisse, gefährliche Situationen erkennen usw..

Die Karatekas dürfen nun das Sportabzeichen Kosho (Kleiner Samurai) des Deutschen Karateverbandes tragen.

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